Die geschilderten Sichtweisen und Haltungen im Alltag zu kultivieren, ist eine Übung, die
inzwischen viele Einzelpersonen und kleine und mittlere Betriebe praktizieren.
Viele sind sich aber unsicher, ob und wie sie damit in die Öffentlichkeit treten sollen.
In diesem Sinne finden Sie unter Referenzen dreierlei:
- eine Liste der Branchen und Orte, an denen wir von Radiance mit Menschen und Unternehmen arbeiten
- persönliche Referenzen/ Stimmen von Workshop-Teilnehmer
- einige Stimmen aus den USA (dort ist das Thema "Wirtschaft und werteorientierte Sichtweisen aus buddhistischer Haltung" weiter verbreitet)
Selbstständige:
Reiseunternehmen Münster, Niederlande, Polen
Buchhandlung Bremen
Verlag Bremen
Grafik/Photoagentur Bremen
Verlag Leipzig
Immobilienmakler Bergisch Gladbach, Kassel
IT-Unternehmen Köln (10 MA)
IT-Beratung Düsseldorf
Film- und Fernsehproduktion Köln und Berlin
Raumvermietungsservice Köln
Tanzschule Köln
Heilpraktiker Coesfeld
Heilpraktiker Köln (mehrere)
Hausmeisterservice Troisdorf
Hausmeisterservice Köln
Krankengymnastikpraxen Bergisch Gladbach, Köln, Dortmund und Hamburg
Übersetzungsbüro Köln
Ladenbauplanung Freiburg
Grafikdesign Freiburg
Druckveredlung Klagenfurt
Projektmanagement/Interimsmanagement Bergisches Land
Webdesign Bergisch Gladbach
Seniorenbetreuung Köln
Architekturbüro Frankfurt
Consultingfirmen in Köln, Düsseldorf, Oberhausen, Lüneburg, Amsterdam, London
Freie Journalisten in Köln, Essen
Forschungsinstitut Wien
Schulungsunternehmen Köln
Vereine Köln, Münster, Essen, Hamburg
Inkassounternehmen Kassel
Psychotherapeuten Amsterdam, Köln
Angestellte:
Öffentlich-rechtliche Bank Abteilungsleiter Düsseldorf/ Frankfurt
Privatbankhaus Vertriebsleitung Düsseldorf
Pharma/ Kosmetik Vertriebsleitung Hamburg
Übersetzungsbüro Projektassistentin Köln
Versicherung Abteilungsleiterin Köln
Versicherung Sachbearbeiterin Köln
IT-Unternehmen Geschäftsführerin Köln
Messgerätetechnik Technischer Redakteur Österreich
Presseagentur Niederlassungsleiter Deutschland
Werbeagentur Kontakterin Düsseldorf
Organisationsentwicklerin Essen
Telekommunikationsunternehmen Entwicklungsingenieur Deutschland
Telekommunikationsunternehmen Abteilungsleiter Deutschland
IT-Unternehmen Vertriebsspezialist Solingen
VHS Angestellte Bergisches Land
Arztpraxis Angestellte Bergisch Gladbach
Automobilunternehmen leitender Angestellter Köln
Arbeitsagentur Mecklenburg-Vorpommern
Persönliche Referenzen/Stimmen von Workshop-Teilnehmern
Artikel/Interviews zum Ansatz buddhistischen Wirtschaftens
Financial Times Deutschland: Buddha
und Business
managerSeminare: Vom Shareholder
zum Careholder von Anna Matzenauer, Juli 2007
Fachwissen-Katalog.de: Karma
Kapitalismus - der gute Kapitalismus?
Buddhismus aktuell 4/2006: Aus eins mach
zehn, Interview mit Gary Hirsch (PDF 133 KB)
News Age, Ausgabe Juli: A life full of Radiance Eberhard Morawa anlässlich des Besuches des Dalai Lama in Freiburg im Juli 2007
Stimmen aus den USA:
EXECUTIVE DECISION in Band 1, Nr. 3 - Mai/Juni 2005:
Sieg des Geistes über die Materie-mehr als finanzielle Anreize zur Mitarbeitermotivierung
von Kathleen J. Kile
BeiBei Kaplan Thaler, einer der Werbeagenturen Amerikas mit dem schnellsten Wachstum, saßen über 200 Geschäftsleute dicht
gedrängt in einem der Konferenzräume des Unternehmens mitten in Manhattan, um einem Vortrag des amerikanischen Buddhisten
Geshe Michael Roach zu lauschen. Dieser stellte eine gewagte These auf: Unternehmen lassen sich mit Hilfe buddhistischer
Strategien erfolgreicher leiten. Dieser These inhärent sind Methoden zur Mitarbeitermotivierung.
Eine Verknüpfung von Prinzipien des tibetischen Buddhismus und dem gnadenlosen modernen Geschäftsleben erscheint zunächst als
Widerspruch in sich. Überraschenderweise konnten jedoch bei einigen Unternehmen, die instinktiv die Prinzipien anwendeten,
die auch Roach zum Aufbau seiner Diamantenfirma nutzte, beeindruckende Umsatzsteigerungen beobachtet werden. Zwei dieser Unternehmen
sind die Kaplan Thaler Gruppe und Stew Leonard's, eine 300-Millionen-Dollar-Supermarktkette in Familienbesitz, die sich im
Nordosten Amerikas befindet. Letzteres Unternehmen verzeichnet ein Umsatzwachstum von 10 bis 20 Prozent im Jahr - eine
beeindruckende Leistung im Supermarktsegment.
Roach, der Autor des Buches "Die Weisheit des Diamanten: Buddhistische Prinzipien für beruflichen Erfolg und privates Glück",
graduierte an der Princeton University und erhielt als erster Amerikaner nach einem 20-jährigen strengen Studium den Titel
eines Geshe (Dr. der buddhistischen Philosophie). Während er sein Studium abschloss, bauten er und die Gründer von Andin 1981
mit einem Darlehen von $ 50.000 die Andin International Diamond Corporation auf. Heute verzeichnet Andin einen Umsatz von über
$ 100 Millionen und beschäftigt rund 800 Mitarbeiter.
Finanzielle Anreize sind wichtig, doch auf lange Sicht funktionieren finanzielle Anerkennungen alleine nicht, so Roach.
"Die Mitarbeiter werden das Unternehmen in diesem Fall verlassen, sobald sie ein besseres Angebot bekommen." Bei Andin erhielten
die Mitarbeiter ein gutes Gehalt, doch läge dies immer leicht unter dem Durchschnitt der Branche, erklärt er. Anhand der
Prinzipien des tibetischen Buddhismus, von denen einige in Roachs Buch zu finden sind, schlägt er vier Methoden zur Motivierung
der Mitarbeiter vor: Er ermutigt Mitarbeiter, zu meditieren oder einen anderen Weg zu suchen, um innere Stille zu erreichen,
ein Hobby oder ein Interesse außerhalb der Firma auszubauen, sich körperlich zu betätigen, um ihre Gesundheit aufrecht zu erhalten
- Roach schlägt den Unternehmen vor, Yoga-Lehrer zu beschäftigen - und zuletzt, weniger begünstigten Menschen zu helfen.
"Bedürftigen Menschen zu helfen bringt wahres Glück und hilft Menschen, geistig gesund zu bleiben", rät Roach. "So werden sie
produktiver."
Robin Koval, Chief Marketing Officer und General Manager bei Kaplan Thaler, dazu: "Als das Buch Die Weisheit des Diamanten auf
den Markt kam, sprach es uns an und wir verwendeten einige der Prinzipien, um unser Unternehmen zu entwickeln. Es ist wichtig,
wie wir andere Menschen behandeln. Wenn Sie jemanden demoralisieren, kann dies den kreativen Prozess zunichte machen.
In der Werbebranche ist Kreativität alles. Die Kaplan Thaler Gruppe wurde 1997 mit $35 Millionen gegründet und ist seitdem laut
der Zeitschrift Advertising Age zur Werbeagentur mit dem zweitschnellsten Wachstum in Amerika und dem schnellsten Wachstum in
New York avanciert. Eine denkwürdige Kampagne ist die Werbung mit der Aflac-Ente, die 1999 über den Äther ging. Allein 2004
konnte das Unternehmen auf einen Umsatz von $ 600 Millionen blicken.
"Natürlich ist Geld wichtig, aber es sollte nicht der alleinige Motivator sein", erklärt Koval. Die Kaplan Thaler Gruppe
versucht Wege zu finden, um Mitarbeiter nicht auf der Grundlage traditioneller hierarchischer Beförderungsmodelle, sondern im
Einklang mit ihrer wahren Natur zu fördern. "Sie würden einen guten Schauspieler auch nicht zum Leiter der Paramount Studios
machen; deshalb suchen wir nach Möglichkeiten, um einen Weg zu entwickeln, der zu den einzelnen Mitarbeitern passt", fügt sie
hinzu. Darüber hinaus ermutigt das Unternehmen seine Mitarbeiter, offen ihre Meinung kundzutun. "Was als scheinbar dummer
Vorschlag beginnt,kann sich in eine brillante Idee verwandeln", meint Koval. Es wird auch die Auffassung bestärkt, dass sich
Teamarbeit auszahlt, es also wichtig ist, keine Ideen für sich zu behalten.
Diese Praktiken scheinen im Widerspruch zu der Tradition amerikanischer Unternehmen zu stehen, wo Stars belohnt werden, Wissen
nur selten mit anderen geteilt wird und Mitarbeiter anhand von Einheitsvorstellungsgesprächen eingestellt werden. Don Zinn,
Chief Executive Officer und President der Execuserve Corp. in Tarrytown, N.Y., der einen psychologischen Test für die Einstellung
von Verkaufspersonal entwickelt hat, ist der Ansicht, dass die Motivation letztendlich davon abhängt, ob die richtige Person für
die Position eingestellt wurde.
"Um bei ihrer Arbeit Erfolg zu haben, müssen die Mitarbeiter begeistert und engagiert sein", so Zinn. "Eine kürzliche Umfrage
ergab, dass 75 Prozent der Angestellten in den USA nicht engagiert sind." "Mitarbeiter werden anhand ihres Lebenslaufs eingestellt,
obwohl sie vielleicht gar nicht in das Unternehmen passen", erläutert Zinn, der Jahre damit verbracht hat, ein Verfahren zu entwickeln,
das den Personalmitarbeitern Fragen und Techniken an die Hand gibt, um dem wahren Wesen eines Kandidaten auf die Spur zu kommen.
So sind bei Mitarbeitern, die neue Geschäfte generieren sollen, andere Charaktereigenschaften wichtig als beispielsweise bei
Kundendienstleitern", fährt er fort. "Während ein Hunter nicht übersensibel sein darf, muss ein Kundendienstleiter sich auf Menschen
einstimmen können und darf sensibel sein."
Stew Leonard, Jr., Chief Executive Officer und President der Supermarktkette Stew Leonard, bestätigt, dass das Einstellen der
richtigen Person tatsächlich der wichtigste Schritt bei der Motivierung von Mitarbeitern ist. "Wir verwenden viel Zeit auf den
Einstellungsprozess, da es niemals möglich sein wird, jemanden zu motivieren, der nicht auf eine Stelle passt." Es sei Aufgabe
der Führungskräfte, neue Mitarbeiter zu beobachten, um festzustellen, inwieweit sie für ihre Position geeignet seien. So habe
der Supermarkt zum Beispiel jemanden für eine Tätigkeit in der Bäckerei eingestellt, wo er sehr viel allein arbeitete. "Dieser
Mann beschwerte sich ständig, doch eines Tages ging er mit einem Tablett Kekse in den Laden, redete mit den Kunden und sang auf
dem Flur. Wir versetzten ihn von der Bäckerei, und jetzt ist er unserer Vorführer Nummer eins und ein wichtiger Faktor für die
Förderung unseres Umsatzes", so Leonard. Vier Jahre hintereinander schaffte es Stew Leonard in die "Fortune's list of the 100
Best companies to work for". Das Unternehmen lag zuletzt auf Platz 29, ein beeindruckendes Ergebnis für eine Supermarktkette.
Jedes Jahr verleiht Leonard den "Sweaty Palm Award" an Mitarbeiter, die Risiken eingegangen sind. Geld ist wichtig, aber es ist
nicht das Geheimnis für die Motivierung von Mitarbeitern. Schließlich wollen Sie die Mitarbeiter motivieren, den nächsten Schritt
ins Ungewisse zu wagen."
Übersetzung von:
Nicole Homburg
www.uebersetzungsschmiede.de
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